Lipödem – was tun?
Was ist ein Lipödem?
Das Lipödem betrifft etwa 7–10 % aller Frauen. Es handelt sich um eine symmetrische, schmerzhafte Fettverteilungsstörung, die meist an beiden Beinen und/oder Armen auftritt. Die genauen Ursachen sind bisher nicht vollständig geklärt, genetische Faktoren spielen jedoch eine Rolle.
Der Begriff „Lipödem“ ist irreführend – denn im Gegensatz zu anderen Ödemen liegt hier keine wesentliche Wassereinlagerung im Gewebe vor.
Typische Merkmale sind:
Was kann man selbst tun?
Regelmäßige Bewegung hat einen nachweislich positiven Effekt – besonders Schwimmen und Aquagymnastik lindern die Beschwerden.
Auch Beine hochlegen, Kaltwasserduschen und Venengymnastik helfen gegen das abendliche Schwere- und Spannungsgefühl.
Das Tragen von Kompressionsstrümpfen kann die Symptome deutlich verbessern und einer Schwellneigung entgegenwirken. Welche Art der Kompression – rund- oder flachgestrickt – geeignet ist, sollte individuell von einem Spezialisten wie Dr. Raab von der Gefäßpraxis Grünwald beurteilt werden.
Achtet außerdem auf ein stabiles Körpergewicht, da zusätzliche Kilos die Beschwerden verstärken können. Empfehlenswert ist eine entzündungshemmende, kohlenhydratarme Ernährung mit viel Gemüse, Beeren, Kurkuma, Ingwer, Vollkornprodukten und Hafer.
Bei eingeschränkter Lebensqualität kann eine psychosoziale Unterstützung hilfreich sein.
Zusammengefasst: Was hilft?
Gerne berate ich Sie in meiner Praxis ausführlich – inklusive einer Venen- und Durchblutungsuntersuchung per Ultraschall, um mögliche Begleiterkrankungen auszuschließen.
Gefäßpraxis Grünwald | München-Süd