Gefäßpraxis München-Süd
AngiologieVerödung von Besenreisern – was ist das?
Sklerosierung

Verödung von Besenreisern – was ist das?

Besenreiser können als kosmetisch störend empfunden werden, lassen sich aber heutzutage schonend behandeln.
 
Eine bewährte Methode ist die Sklerosierung (Verödungstherapie). Dabei wird ein spezielles Medikament mit einer feinen Nadel direkt in die betroffenen kleinen Venen eingespritzt. Die Gefäßwände verkleben dadurch, das Gefäß wird vom Körper nach und nach abgebaut und die Besenreiser verblassen.
 
Die Behandlung erfolgt ambulant in unserer Praxis und dauert in der Regel nur eine Viertelstunde. Direkt im Anschluss sind Sie wieder alltagstauglich. Vorab nehmen wir eine ausführliche Aufklärung über Risiko und Nutzen vor sowie meist ein Gefäßultraschall zum Ausschluss von Venenklappenschwäche in den oberflächlichen Hauptvenen der sogenannten Rosenvene und der tiefen Beinvenen. Wir empfehlen nach der Behandlung für etwa 10 Tage das Tragen von Kompressionsstrümpfen. Weitere Einschränkungen bestehen normalerweise nicht.
Bei Fragen beraten wir Sie gerne persönlich in unserer Gefäßpraxis. Auch einen Kostenvoranschlag können wir Ihnen gerne zukommen lassen.
 
 
Ihre Dr. med. Vanessa Raab

P.S. Besenreiser (medizinisch: Teleangiektasien) sind kleine, dauerhaft erweiterte oberflächliche Blutgefäße. Sie erscheinen meist rot, blau oder violett und treten häufig an Beinen, manchmal im Gesicht auf.

Wie entstehen sie?

Die häufigsten Ursachen sind:

  • Schwaches Bindegewebe (genetische Veranlagung)
  • Venenschwäche bzw. gestörter Rückfluss des Blutes
  • Hormonelle Einflüsse (Schwangerschaft, Pille, Wechseljahre)
  • Langes Sitzen oder Stehen
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Alterungsprozesse
  • Starke Sonnenexposition (vor allem im Gesicht)

Frauen sind häufiger betroffen als Männer, weil Hormone und Bindegewebe eine große Rolle spielen. Nach Schätzungen aus europäischen Gefäßstudien:

  • Etwa 50–60 % der Frauen haben im Laufe ihres Lebens Besenreiser.
  • Ab etwa 40 Jahren steigt die Häufigkeit.
  • Bei Männern liegt der Anteil bei 20–30 %.

Besenreiser sind meist harmlos, können aber ein Hinweis auf eine beginnende Venenschwäche sein. Ob die private Krankenversicherung (PKV) die Kosten für eine Sklerosierung (Verödung von Besenreisern) übernimmt, hängt stark vom Tarif und der medizinischen Begründung ab.

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